Aktuelles

Eine besondere Veranstaltung im „Atrium“

Jubelkonfirmationsfeier im Atrium

Jubelkonfirmationen in der
Bergstadt Bad Grund wurden gefeiert


Nach dem feierlichen Festgottesdienst in der St. Antonius-Kirche war von Pastor Michael Henheik traditionell zu einem Kaffeenachmittag in das „Atrium“ eingeladen worden. In diesem Jahr eine „Großveranstaltung“ mit 65 Konfirmandinnen und Konfirmanden und deren Angehörige und Freunde. 
Nach der Begrüßung durch Kirchenvorstandsvorsitzende Alexandra Hinz überbrachte Holger Diener als Vertreter des Ortsbürgermeisters die Grüße des Ortsrates mit dem Angebot, sich in das „Goldene Buch“ der Bergstadt einzutragen. Ein Angebot, das insbesondere die 29 Jubelkonfirmanden nutzten, die teilweise von weither angereist waren.
An Gesprächsstoff mangelte es niemandem. Für die angereisten gebürtigen Bad Grundner war interessant zu erfahren, was in ihrer Heimatstadt alles passiert ist. In seiner Predigt hatte der Pastor die Lebensumstände zu Zeiten der Erstkonfirmation der Jubilare aufgezeigt. Die Erinnerungen waren daher verstärkt das Thema.   (Text und Bild: Peter Schwinger)

Außenrenovierung der
St. Antonius-Kirche


Nach einer langen Wartezeit von etwa sechs Jahren kann nun endlich und erfreulicherweise die dringend notwendig gewordene Außenrenovierung der St. Antonius-Kirche erfolgen, dankenswerterweise mit den Spenden des freiwilligen Kirchengeldes und hauptsächlich mit Baumitteln des Kirchenkreises Harzer Land.
Die oft gestellte Frage, warum die Renovierung so lange dauert, sei hier erläutert:
Nachdem der marode Putz weggeschlagen worden war, mussten erst einmal die seit langem feuchten Mauern trocknen. Danach wurde in zweimaliger Ausführung ein Sanierputz aufgetragen, der jeweils auch wieder trocknen musste. Dank der langen sommerlichen Trockenperiode ging dies auch sehr gut und gründlich. Als letztes ist nun die Feinputzschicht aufgetragen worden; auch dieser muss austrocknen und aushärten.  ab  5. September wird dann die Fassade neu gestrichen. Ebenso erfolgt der Anstrich der Windfänge und nach Reparatur auch der Haupt-Tür.

Zeltgottesdienst am Taubenborn während der Jubiläen

Zeltgottesdienst  beim
Taubenborner Jubiläum


Es war ein Zeltgottesdienst mit vielen weltlichen Aspekten, den Pastor Michael Henheik in einem bis auf den letzten Platz besetzten Festzelt hielt. In seiner launigen Predigt wusste der Pastor nicht nur die Anzahl der Todesfälle, Hochzeiten, Geburten und Konfirmationen auf dem Taubenborn, sondern hielt Rückblick auf besondere Ereignisse und wagte, mit der Hoffnung auf Wiederbelebung des Bergbaues, einen Blick in die Zukunft.
Der Blick in die Zukunft auf den baldigen Straßenausbau „Rösteberg“ rief vorhersehbares Gelächter hervor. Unüblich, aber ehrlich wurde die von Pastor Michael Henheik auf die Taubenborner zugeschnittene Predigt mit Applaus bedacht. Und spontan, wie die Taubenborner handeln, wurde nach dem letzten Lied noch das Steigerlied angestimmt. Im Stehen und textsicher.
Anteil am Gottesdienst nahm auch Bischof Anba Damian von der Koptisch-Orthodoxen Kirche, der hervorhob, dass die Kapelle am Taubenborn ein christliches Gotteshaus geblieben sei. In Bad Grund sah der Bischof „seine kleine Schweiz“, nicht nur der Landschaft wegen, sondern auch der Menschen, die ihn und seine Glaubensbrüder so freundlich aufgenommen hätten.

Klosterführung mit Bildhauer Gunter Schmidt-Riedig

Seniorenfahrt zum
Koptisch-Orthodoxen Kloster


Ein beeindruckendes Erlebnis
Der Seniorenkreis Bad Grund hatte zu einem informativen Ausflug zum Koptisch-Orthodoxen Kloster nach Höxter-Brenkhausen eingeladen.  Auf der Fahrt berichtete Pastor Henheik kurz über die Entstehung des koptischen Klosters und vor allem über die Beziehungen zu Bad Grund, wo die Kopten (d.h. ägyptischen Christen) vor drei Jahren die Kapelle am Taubenborn erworben haben, inzwischen auch die ehemalige Grundschule, die nun als Internat für junge koptische Christen eingerichtet wird.
Im Kloster, das sich zu einer ökumenischen Begegnungsstätte entwickelt hat, wurden die Teilnehmer von Bischof Anba Damian herzlich willkommen geheißen.
Nach einer gemeinsamen großartigen Kaffeetafel informierte der Bischof über die Geschichte des Klosters: Das Kloster wurde 1246 als Benediktinerkloster gegründet, 1601 in ein Zisterzienserinnenkloster umgewandelt und stand nach der Säkularisierung viele Jahrzehnte leer, wurde zur Ruine, dann 1993 von der Koptischen Kirche für eine Deutsche Mark erworben – mit dem Ziel und der behördlichen Auflage, das Gebäude denkmalsgerecht zu sanieren, um für den koptischen Diözesanbischof für Norddeutschland einen Bischofssitz vorzuhalten. Eine gelungene Sanierung, davon konnten sich die Besucher auf einem Rundgang überzeugen.
Die Holzskulpturenausstellung des Bildhauers Gunter Schmidt-Riedig im Kreuzgang des Klosters übertrifft alles. Seit fünf Jahren sind seine Werke im Kloster zu bewundern. Vor der Heimreise feierte Bischof Damian mit den Busreise-Teilnehmern eine Andacht in der kleinen Klosterkirche, in der sich wunderschöne Wandmalereien und Ikonen befinden.
 Peter Schwinger

Chorausflug zur Burgruine Hohnstein

Ausflug des Bad
Grundner Kirchenchors


Zisterzienser-Museum Walkenried und Burgruine Hohnstein
Der Besuch des Klosters Walkenried mit dem Zisterzienser-Museum und Erkundung der Burgruine Hohnstein standen auf dem Programm des Ausfluges des Bad Grunder Kirchenchores. Nach einer zweistündigen sehr interessanten Führung mit einer faszinierenden Zeitreise durch das Kloster Walkenried ging die Fahrt durch eine reizvolle Landschaft zur Burg­ruine Hohnstein. Nach Erkundung und Information lud die Burgterrasse mit herrlichem Blick auf das Vorland zum Kaffeetrinken ein. Zur Erinnerung wurde dort noch ein Foto geschossen.  (P. Schwinger)

Alter und neuer Kirchenvorstand mit Pastor Henheik

Rückblick und Dankeschön


Es ist mir ein Herzensbedürfnis, an dieser Stelle allen Kirchenvorstandsmitgliedern vom alten Kirchenvorstand noch einmal „Danke“ zu sagen für die gute geleistete Arbeit. In den sechs Jahren hatte ich den Vorsitz. Es war eine ehrenvolle, allerdings keine leichte Arbeit, die wir in dieser Zeit gemeinsam hatten.
Kirche war und ist zurzeit im totalen Umbruch! Jeder Einzelne hat sich mit seinen Fähigkeiten und Gaben eingebracht. Was und wieviel geleistet wurde, das ist jedoch nur selten nach außen gedrungen. Ich liste hier einmal die größten Dinge auf, die geschafft wurden:
Die Küsterin ging aus Altersgründen in den Ruhestand, der Kirchenvorstand übernahm diese Aufgabe.
Das Pfarrbüro wurde auf den neuesten technischen Stand gebracht und wir stellten Frau Claudia Hüttig als neue Pfarramtssekretärin ein.
Die Wohnung im Gemeindehaus wurde kernsaniert (neue Fußböden, elektrische Leitungen etc.) Wir suchten einen neuen Mieter und fanden ihn.
Wir stellten einen Hausmeister ein.
Der Gemeindehausgarten wurde zur Freude aller neu angelegt. Es wurden Bäume gefällt und die Grillhütte neu gedeckt.
Ein großer Meilenstein unserer Arbeit war der Verkauf der Taubenborn­kapelle, von der wir uns nur schwer getrennt haben. Die Kosten der Unterhaltung und geringe Nutzung machten diesen Schritt notwendig. Das hat uns allen viele Stunden Schlaf und auch Kraft gekostet.
Kleinere Sanierungen am Pfarrhaus und an der Kirche waren oft an der Tagesordnung.
Dank Ihrer großzügigen Spenden des „Freiwilligen Kirchenbeitrages“, liebe Gemeindeglieder, gelang es uns, den Saal im Gemeindehaus zu renovieren. Er bekam ein neues frisches Gesicht: Neue Türen, Gardinen, Rollos, Wand- und Deckenanstrich, Fußbodendielenerneuerung und, und, und …
Für all diese Vorhaben trafen wir vom KV uns regelmäßig. Da wir gut gewirtschaftet hatten, konnten wir uns sogar noch ein Clavinova für die Kirche leisten. - Am Ende war alles wunderschön geworden.
Während der sechsjährigen Vorstandszeit begleiteten und beschlossen wir die Bildung des verbundenen Pfarramtes Oberharz mit, das aus wirtschaftlichen Gründen gebildet wurde, und wir in den KV-Vollversammlungen der Region Oberharz unsere Rechte vertreten und wahrgenommen haben.
Zum Erhalt einer Gesamtzahl von drei Sonntagsgottesdiensten pro Monat übernahmen Teams des Kirchenvorstandes die Gestaltung des „Kleinen Gottesdienstes“, der einmal im Monat stattfindet.

Ich bin stolz darauf, zu dieser Gruppe Ehrenamtlicher gehört zu haben. Es hat mich auch persönlich geprägt, Freundschaften sind neu entstanden, und wir konnten uns immer aufeinander verlassen. Kurzum, wir waren eine tolle Truppe. Es war nicht immer Einstimmigkeit, das wäre auch langweilig gewesen. Zum Schluss kam aber stets ein Ergebnis heraus, mit dem alle von uns gut leben konnte.
In dieser Zeit bezog sich die Arbeit des Kirchenvorstandes nicht nur auf den Erhalt der Gebäude, sondern auch auf gute Kontakte zum Kirchenkreisamt und Kirchenkreistag.
Ich fühlte mich als „Mutter“ des Kirchenvorstandes, hielt alle zusammen und leitete die Sitzungen, wobei es teilweise - wenn dringlich - auch kurzfristige Absprachen daheim in meiner Küche stattfanden. Persönlich übernahm ich die Leitung der „Älteren Generation“ zusammen mit Karl-Hermannn Rotte. Dieser war auch unser zweiter Vorsitzender im KV. Er war stets die „Feuerwehr“ für des Büro und zuständig für den Gemeindebrief und die Internetseiten der Kirchengemeinde.
Marina Gross, 18 Jahre Kirchenvorstandsmitglied, leitete gemeinsam mit Susanne Fietz (6 Jahre dabei) die Kindergottesdienstgruppe, Manfred Slodzinski (6 Jahre dabei) übernahm die Verantwortung für den Bauausschuss. Da war nie Stillstand, da war immer etwas los. Alexandra Hinz und Nicole Schenker, beide 6 Jahre dabei, übernahmen die Jugendarbeit, die auch sehr gut angenommen wurde. Petra Wollenweber und Alexandra Hinz (beide 6 Jahre dabei) kümmerten sich um die Konfirmandenarbeit.
Nicht zu vergessen Pastor Michael Henheik, mit dem wir vertrauensvoll und in gegenseitiger Unterstützung zusammengearbeitet haben. Vor allem ist auch Frau Sabine Henheik zu nennen, die sich wie der Kirchenvorstand ehrenamtlich einbrachte und der nie etwas zu viel wurde. Dieter Reinecke, unseren Gemeindekurator, machten wir zu „Graf Zahl“, er wurde als Mitglied des Kirchenkreistages in alle Ausschüsse gewählt und gesandt und überwachte unseren gesamten finanziellen Haushalt.

Jetzt ist meine und auch für einige weitere aus unserer Gruppe die Zeit gekommen, um Abschied von diesem Ehrenamt zu nehmen. Es war eine harmonische, von Freundschaft geprägte Zusammenarbeit.
Ich wünsche dem neuen Kirchenvorstand, dass auch er seine Aufgaben auch mit Mut, Schaffenskraft und Freude meistert.
Im Blick zurück bin ich sehr zufrieden und stolz, was der Kirchenvorstand die letzten sechs Jahre geschaffen hat. Euch gebührt ein großes Dankeschön, in allem aber dem Herrgott, der uns immer mit seinem Segen begleitet hat.

Eure ehemalige „Chefin“
Sigrid Reinecke

Sommerfest des Kirchenchores im Antoniusgarten

Sommerfest des Kirchenchores

Wenige Tage vorher feierte der Kirchenchor sein traditionelles Sommerfest bei herrlichstem Sommerabend-Wetter im Antoniusgarten. Bei Speis und Trank und fröhlichem Gesang und einigen erheiternden Beiträgen spürte man die herzliche Gemeinschaft des Chores.