Kalenderblatt vom 23. Februar 2018

Heute
Freitag

Losung

Der HERR war mit Samuel und ließ keines von allen seinen Worten zur Erde fallen.

1.Samuel 3,19

Lehrtext

/Paulus schreibt:/ Von euch aus ist erschollen das Wort des Herrn nicht allein in Makedonien und Achaia, sondern an allen Orten hat sich euer Glaube an Gott ausgebreitet, sodass es nicht nötig ist, dass wir darüber etwas sagen.

1.Thessalonicher 1,8

Aktuelle Woche

  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 21.01.2018 bis Samstag, 27.01.2018
  • Wochenspruch

     Über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. (Jes 60, 2b)

  • Feiertag
    Letzter Sonntag nach Epiphanias
  • Erklärung

    Was bleibt von und was folgt der Geburt im Stall von Bethlehem? Das Fest Epiphanias, zu Deutsch Erscheinung, und die folgenden Sonntage gehen dieser Frage nach. Sie gehören noch zum Weihnachtsfestkreis.
    Gott wird sichtbar in Jesus über die Grenzen Israels hinaus, sowohl in dem neugeborenen Kind als auch im herangewachsenen Mann. Davon handeln die Texte in den Gottesdiensten der Epiphaniaszeit: Gelehrte aus fernen Landen kommen, um den „neugeborenen König anzubeten“; während der Taufe Jesu (Evangelium am 1. Sonntag nach Epiphanias) und auf einem Berg im Beisein der engsten Freunde (Evangelium am letzten Sonntag der Epiphaniaszeit) vermacht Gott seine Kraft an Jesus: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“; während einer Hochzeitsfeier in dem Dorf Kana setzt Jesus selbst das erste Zeichen dieser Kraft.

     

  • Thema
    Die Verklärung

Offb 1, 9-18

9 Ich, Johannes, euer Bruder und Mitgenosse an der Bedrängnis und am Reich und an der Geduld in Jesus, war auf der Insel, die Patmos heißt, um des Wortes Gottes und des Zeugnisses Jesu willen. 10 Ich wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune, 11 die sprach: Was du siehst, das schreibe in ein Buch und sende es an die sieben Gemeinden: nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamon und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodizea.
12 Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter 13 und mitten unter den Leuchtern einen, der war einem Menschensohn gleich, der war angetan mit einem langen Gewand und gegürtet um die Brust mit einem goldenen Gürtel. 14 Sein Haupt aber und sein Haar war weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme 15 und seine Füße gleich Golderz, wie im Ofen durch Feuer gehärtet, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; 16 und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.
17 Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte 18 und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.

 

Andacht der Woche

Andacht zum Thema Segen

Biblischer Text:

4. Buch Mose 6, 24–26:
Der Herr segne dich und behüte dich;
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn!

Worte am Ende eines langen Kampfes ausgesprochen.

Jakob ist es, der das sagt. Er ringt mit Gott, mit sich, mit seiner Geschichte. Er ringt mit seiner Vergangenheit und um seine Zukunft. Ich lass dich nicht gehen, bevor du deine Segensworte mir ins Herz gesprochen hast.

Jakob erhält diese Segnung – er erhält auch noch einen neuen Namen. Er erhält eine Zukunft. Hinkend verlässt er den Kampfplatz am Jabbok.

Er hat alles bekommen, was er zum Leben braucht.

Begleitung auf dem Weg.

Den Segen Gottes, auf dem Weg – Zu-Spruch. Das letzte Wort ist unendlich wichtig für ihn.

Letzte Worte haben den Gehalt eines Testamentes. Sie sind wirkmächtig, haben Auswirkungen. Letzte Worte können beruhigen, wenn sie laut geworden sind.

Und es ist bedrohlich, wenn da dann das letzte Wort noch nicht gesprochen sein sollte. Da weiß man dann nicht, woran man ist!

Letzte Worte markieren Endpunkte. Sie geben Zeichen dafür, dass ich etwas loslassen darf. Ich habe etwas erfahren, erhalten und bekommen. Und nun geht es mit diesem Wissen, mit der neuen Erfahrung, oder einem neuen Namen in die neue Zeit.

 

Wie schicken wir die Menschen, die wir liebhaben, in die Zeit hinein?

Am Arbeitsplatz: am Ende einer Arbeitswoche. „Schönes Wochenende“ rufend!

Ein Wunsch, eine Hoffnung für alle, die es hören. Kommt gut durch die freien Tage, erholt euch! Lasst alles liegen, was mit der Arbeit zu tun hat.

Oder die Kinder in die Schule? „Pass schön auf! Hab keine Angst! Hab viel Freude!“ Und ein Kuss auf die Wange!

Wie werden wir vom Partner in den Tag entlassen? „Bis heute Abend! Ich bringe Fisch mit! Machst du die Kartoffeln!?“ und ein Kuss auf den Mund.

Letzte Worte. Sind das nur Wünsche oder ist es mehr?

Die letzten Worte in einem Gottesdienst stammen aus dem 4. Buch Mose. Das sechste Kapitel mit dem priesterlichen Segen schließt so:

Und der Herr redete mit Mose und sprach:

23 Sage Aaron und seinen Söhnen und sprich: So sollt ihr sagen zu den Israeliten, wenn ihr sie segnet:

24 Der Herr segne dich und behüte dich;

25 der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;

26 der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

27 So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen, dass ich sie segne.

Der Segen am Ende des Gottesdienstes umfasst mehr als ein bloßer Wunsch: Segen macht stark in Zeiten der Angst. Segen richtet auf, wenn ich nicht mehr weiter kann. Segen ist Gottes Geistkraft in uns.

Dieser Segen ist dann da – nicht nur als Hoffnung auf Zeit irgendwann, sondern gleich.

Gottes Augen lächeln mich an. Sein Antlitz, sein Gesicht ist mir zugewandt. Und es leuchtet auf dem Weg, macht es hell. Gerade, wenn das Ungewisse merkwürdig bedrohlich werden könnte. Dann brauche ich Gottes Strahlkraft hell, und warm und gnädig.

Das Ganze wird verbunden mit dem Zuspruch des Friedens.

Frieden als Ruhe, meine innere Ruhe, die mich ausgleicht.

Ich kann gelassen gehen, in das Wochenende, in die neue Woche, voller Arbeit und in Frieden.

Frieden soll sein.

Ich lass dich nicht gehen, bevor du mich segnest.

Gott sei Dank für seinen Segen.

 

Pastorin Catharina Uhlmann

Gott ist für keinen von uns in unerreichbarer Ferne

Gott ist für keinen von uns in unerreichbarer Ferne.

(Apostelgeschichte 17,27)

Liebe Leserin!
Lieber Leser!
Drei bunte Liegestühle am Meeresstrand … - Bei diesem Bild auf der Titelseite des neuen Gemeindebriefes denke ich sofort an Sommer, Ferien und Urlaub. Ich bin mir sicher, dass es Ihnen dabei genauso geht. Und auch der „Ohrwurm“ von Ernst Hansen aus dem Kirchentagsliederheft von 1983 kommt mir dabei in den Sinn: „Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer, wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus“. – Gottes Liebe, Güte und Treue, die doch sichtbar geworden ist in seinem Sohn Jesus Christus, ist unendlich groß und weit und schenkt zugleich Geborgenheit. Das will dieses Lied uns sagen. Nichts anderes bringen die Worte aus der Apostelgeschichte des Lukas Kapitel 17 Vers 27 zum Ausdruck: „Gott ist für keinen von uns in unerreichbarer Ferne“. – Vielleicht reisen Sie in diesen Wochen in den Urlaub oder die Ferien, oder Sie sind z. Z. Urlauber/in - nun nicht am Meer, sondern hier im Harz -, oder aber Sie bleiben daheim in „Balkonien“, ganz egal, Gottes Liebe, Güte und Treue gilt uns allen, wo wir auch sind. - „Gott ist für keinen von uns in unerreichbarer Ferne!“
Ob Sie nun aus voller Überzeugung sagen können: „Ja, das glaube ich, das kann ich bestätigen“, oder ob Sie vielleicht einwenden: „Ich weiß es nicht …“, ich jedenfalls wünsche Ihnen, dass Sie – ob im Urlaub oder auch nicht – es sich vom lieben Gott schenken lassen, diese Erfahrung zu machen: „Gott ist für keinen von uns in unerreichbarer
Ferne!“
Einen frohen Sommer und eine von Gott gesegnete Zeit wünscht Ihnen

Ihr Pastor

MICHAEL HENHEIK

Liturgische Farbe

Weiß als ungebrochenes Licht, als Vereinigung aller Farben, als Farbe von Reinheit und Unschuld bestimmt die Christusfeste (Ostern, Weihnachten) und die Sonntage des Göttlichen Gegenwart (Epiphanias, Trinitatis)

Bild: Klaus Brinkmann/(c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.:Liturgisches Kompendium

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Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
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Herr Christ, der einig Gotts Sohn (EG 67)


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Herr Pastor Michael Henheik

Henheik

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